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Kloster Schönbühel

Die Kirche, die nur ein paar hundert Meter vom Schloß- park steht, wurde erstmals im XVII Jahrhundert von Conrad Balthasar von Starhemberg erbaut.

Der fromme Graf hatte den Wunsch, an jener Stelle wo einst das so genannte "Teufels Schlössl" stand, eine Kapelle getreu der Grabeskirche in Jerusalem zu bauen. Und so wurde darin am Heiligen Abend des Jahres 1667 zum ersten mal eine Messe gelesen. Nun wünschte er aber auch eine Kirche zu bauen, die an die Geburt Christi erinnerte.

So bat er Kaiserin Eleonora um die Pläne der Geburts-kirche in Bethlehem und baute an der Klippe unter der Grabeskirche ein genaues Ebenbild der Kirche in Palästina.
Im Jahre 1675 wurde das "Bethlehem" fertiggestellt und von vielen Pilgern, unter ihnen Kaiser Leopold I, besucht.

Schon bevor die Grabeskirche und das Bethlehem erbaut wurden, war die alte Schloßkirche von zwei Priestern aus dem Orden der Serviten geleitet worden. Diese gründeten nun, mit der Erlaubnis und Hilfe des Fürsten Starhemberg, ein Kloster neben der Grabeskirche und kümmerten sich um die Seelensorge sowohl in dieser, wie auch in der Schloßkirche.

Über 230 Jahre lang führte der Orden der Öster-reichischen Serviten das Kloster, bis er im Jahre 1904 aus Priestermangel nicht mehr besetzt werden konnte und es somit von der Tiroler Provinz dieses Ordens übernommen wurde.

Besonders beeindruckend ist die Aussicht vom Balkon aus, an den man durch Ausgänge an beiden Seiten des Altares gelangen kann. Von diesem Rondell aus begrüssten die Priester die über die Donau zu Schiff reisende hohe Herrschaft. Darunter befanden sich Franz I und Ferdinand I.

Am berühmtesten war aber ohne Zweifel die Begrüssung von Prinzessin Elisabeth von Bayern, der späteren Kaiserin Sissi, im Jahre 1844. Diese Szene ist sogar im ersten Teil ihrer Filmbiographie "Sissi" zu sehen.

KreuzigungDonausicht auf KlosterAltarraum

 

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